Ölheizung vs. Wärmepumpe: Was lohnt sich 2026?
Mit steigender CO₂-Steuer und dem GEG-Gesetz stellt sich die Frage: Lohnt sich noch eine Ölheizung oder ist die Wärmepumpe die bessere Wahl? Wir vergleichen beide Systeme.
VS
Ölheizung (Brennwert)
Kosten
8.000 € – 15.000 €
Vorteile
- Bewährte und zuverlässige Technik
- Günstige Anschaffungskosten
- Hohe Heizleistung auch bei Extremkälte
Nachteile
- Fossiler Brennstoff – steigende CO₂-Steuer
- Ab 2026 gesetzliche Einschränkungen (GEG)
- Öltank braucht viel Platz im Keller
- Keine staatliche Förderung mehr verfügbar
- Langfristig steigende Brennstoffkosten
Lebensdauer: 15–20 Jahre
Effizienz: 90–98% (Brennwert)
Wärmepumpe (Luft-Wasser)
Kosten
15.000 € – 35.000 €
Vorteile
- Bis zu 70% Förderung (BEG/KfW)
- Sehr niedrige Betriebskosten
- CO₂-neutral mit Ökostrom
- Zukunftssicher und GEG-konform
Nachteile
- Hohe Anschaffungskosten ohne Förderung
- Aufwändigere Installation
- Bei Altbau ggf. Heizkörpertausch nötig
- Effizienz abhängig von Gebäudedämmung
Lebensdauer: 20–25 Jahre
Effizienz: COP 3–5 (300–500%)
Fazit
Die Wärmepumpe ist langfristig die klar bessere Wahl. Mit bis zu 70% Förderung sind die effektiven Anschaffungskosten oft vergleichbar, während die Betriebskosten deutlich niedriger sind. Die Ölheizung hat durch steigende CO₂-Steuer und gesetzliche Einschränkungen keine Zukunft mehr.
Häufige Fragen
Darf ich ab 2026 noch eine Ölheizung einbauen?
Das GEG schränkt den Einbau reiner Ölheizungen ab 2026 stark ein. Neue Heizungen müssen mindestens 65% erneuerbare Energien nutzen.
Wie hoch ist die Förderung für den Umstieg auf Wärmepumpe?
Die BEG-Förderung beträgt bis zu 70% der Investitionskosten (Grundförderung 30% + Klimabonus 20% + Einkommensbonus 20%). Beim Austausch einer Ölheizung gibt es den vollen Klimabonus.
Lohnt sich die Wärmepumpe auch im unsanierten Altbau?
Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen können auch im Altbau effizient arbeiten. Ideal ist eine Kombination mit Dämmmaßnahmen und angepassten Heizkörpern.