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WDVS vs. Einblasdämmung: Welche Fassadendämmung lohnt sich?

Die Fassadendämmung ist eine der effektivsten Maßnahmen zur Energieeinsparung. Doch welches System ist das richtige? Wir vergleichen WDVS und Einblasdämmung.

VS

WDVS (Wärmedämmverbundsystem)

Kosten

120 €200 €

Vorteile

  • Beste Dämmwirkung aller Fassadensysteme
  • Optische Erneuerung der Fassade inklusive
  • Sehr guter Schallschutz
  • Für jede Fassade geeignet

Nachteile

  • Hohe Kosten (120–200€/m²)
  • Gerüst erforderlich
  • Lange Bauzeit (4–8 Wochen)
  • Aufwändige Planung und Ausführung
Lebensdauer: 30–50 Jahre
Effizienz: U-Wert: 0,15–0,24 W/(m²K)

Einblasdämmung

Kosten

25 €60 €

Vorteile

  • Sehr günstig (25–60€/m²)
  • Extrem schnelle Umsetzung (1–2 Tage)
  • Kein Gerüst erforderlich
  • Ideal bei zweischaligem Mauerwerk

Nachteile

  • Nur bei vorhandener Hohlschicht möglich
  • Geringere Dämmwirkung als WDVS
  • Nicht bei jeder Fassade einsetzbar
  • Keine optische Erneuerung der Fassade
Lebensdauer: 25–40 Jahre
Effizienz: U-Wert: 0,30–0,50 W/(m²K)

Fazit

Wenn eine Hohlschicht im Mauerwerk vorhanden ist, bietet die Einblasdämmung ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis. Für eine umfassende Fassadensanierung mit maximaler Dämmwirkung und optischer Aufwertung ist das WDVS die bessere Wahl.

Häufige Fragen

Wie erkenne ich, ob mein Haus eine Hohlschicht hat?
Zweischaliges Mauerwerk mit Hohlschicht ist vor allem in Nord- und Westdeutschland bei Häusern ab den 1920er bis 1970er Jahren verbreitet. Ein Energieberater kann dies per Endoskopie feststellen.
Gibt es Förderung für Fassadendämmung?
Ja, über die BEG gibt es bis zu 20% Zuschuss für Fassadendämmung (plus 5% iSFP-Bonus). Das gilt sowohl für WDVS als auch für Einblasdämmung.
Wie viel Energie spart eine Fassadendämmung?
Je nach Ausgangszustand können Sie 20–40% der Heizenergie einsparen. Bei einem ungedämmten Altbau gehen bis zu 35% der Wärme über die Fassade verloren.

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